Distressed Geometry

8. März - 26. April 2015

Die Künstlerin Clare Goodwin ist Initiatorin der Ausstellung «Distressed Geometry». Getragen vom Bedürfnis, ihre eigenen Arbeiten in einen Zusammenhang zu stellen und zu kontextualisieren, hat sie Künstlerinnen und Künstler aus ihrem Umfeld nach Baden eingeladen. Diese entstammen verschiedenen Generationen und leben entsprechend der Biografie der Künstlerin in Zürich und London. Was sie verbindet, ist das Interesse an einer geometrischen Formensprache, die bezeichnenderweise in allen erdenklichen Medien zum Ausdruck kommt. Ob nun auf einen Bildträger oder direkt auf die Wand gemalt wird, ob gewoben, mit Objekten gearbeitet, mit dem Zeichenstift oder gar als Film: Die Setzungen, welche die Ausstellung in den Fokus rückt, stehen für das Potential der aktuellen geometrischen Kunst. Diese vermag es, in ein Spiel zu verwickeln, das mithin die Konventionen der Geometrie aufweichen und auf unsicheren Boden führen kann.

Mit: Isha Bøhling, Bianca Brunner, Patricia Bucher, Thomas Galler, Clare Goodwin, Justin Hibbs, Vanessa Jackson, Sophie Michael, Tim Renshaw.
Projekt von Clare Goodwin, co-kuratiert mit Claudia Spinelli

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Die Entscheidungen, welche die Künstlerin Clare Goodwin als Kuratorin der Ausstellung «Distressed Geometry» fällte, sind geprägt von ihrer eigenen künstlerischen Praxis. Die diagonal laufende Wand, welche den vorderen Teil des Ausstellungsraum gliedert, findet sich auch in ihrer Malerei; ebenso die dominant gesetzte Schwarzweissstruktur an der hinteren Wand des zweiten Saales. Mit Patricia Buchers Teppichen am Boden hat der Kunstraum zudem eine wohnliche Komponente erhalten – ein Bild, das auch als inhaltliche Leitplanke einen guten Dienst leistet zum Verständnis der Ausstellung: Man kann sich «Distressed Geometry» als eine Art Wohngemeinschaft von Kunstschaffenden denken, die untereinander teilweise in einen intensiven Dialog verstrickt sind, teilweise aber auch etwas voneinander abgerückt eigene Wege gehen.

Patricia Buchers Rolle in dieser Ausstellung, die man auch mit einem Kammerspiel vergleichen könnte, ist die eines Gastes. Ihre künstlerische Arbeit gliedert sich in einzelne Projekte, die in immer wieder andere ästhetische Territorien führen. Massgebend für das aktuelle Arbeitskapitel – Aquarelle im Entrée, Kelimteppiche in den übrigen Ausstellungsräumen – war die Beschäftigung mit traditionellen Teppichmotiven sowie das Interesse am amerikanischen Architekten und Theoretiker John Hejduk, der die Idee der Wesenhaftigkeit architektonischer Formgebung prägte. Auf der Kippe zwischen Abstraktion und Figuration könnte man die Arbeiten der Schweizerin im ersten Moment für Werke der rusischen Konstruktivisten halten. Allerdings wir bald einmal klar, dass Patricia Buchers Werke trotz einer appropriativen Ausgangsposition Schöpfungen sind, in denen traditionelle Volkskultur und einstige Avantgarde auf höchst eigenwillige und eigenständige Art und Weise nachhallen.

Der Rückgriff auf traditionelles Kulturgut ist auch für Sophie Michaels Fiminstallation «Attika» prägend, die den Fokus auf die geometrische Musterung attischer Keramik aus dem 8. Jahrhundert vor Christus lenkt. Für den Film hat die Künstlerin Bildmaterial sich drehender Vasen zusammen montiert. Der Soundtrack nimmt die Drehbewegung auf. Dieser stammt von einer alten Schallplatte und gibt einen von Schleifgeräuschen durchsetzten `Laiki´-Gesang aus den 70er Jahren wieder. Das Rattern des Filmprojektors, der den geloopten 16 mm Film durch eine Repetitionsspule führt, rundet das Setting präzise ab.

Geometrische Kunst ist seit der Zeit der Avantgarden ein ästhetischer Dauerbrenner. Unter aktuelle Vorzeichen gesetzt und neu kontextualisiert, entwickelt sie sich bis heute weiter. Bianca Brunner zum Beispiel erprobt neue Wege an der Schnittstelle von Objektarrangement und Fotografie. Vanessa Jacksons Malerei wiederum ist energetische Hochspannung: Aus dem Lot gerückte Lineaturen und virtuos gesetzte Kurven führen auf eindrücklche Art vor Augen, wie ein flächiges Medium architektonische Setzungen aus den Angeln heben und die Atmosphäre in Vibration versetzten kann.

Für das Verständnis der Arbeiten von Clare Goodwin sind die Titel zentral. Ihre Bilder heissen «Jack», «Joan», «Susanna» oder «Mike»: Diese Namen in den Titeln versetzen die geometrischen Bilder in ein kontextuelles Spannungsfeld, das – wie ein Gerücht – zum Nachdenken anregt über die Bilder und die Welt, der sie entstammen. Natürlich sind diese Titel auch eine spielerische Unterhöhlung der Idee des autonomen Kunstwerks, das eng mit geometrischer Kunst verbunden ist. Tatsächlich aber lebenssatt und auf einem Boden kultureller Erinnerung gewachsen, sind die Arbeiten von Clare Goodwin ein subkutanes Plädoyer für den Gemeinschaftssinn. Diese soziale Komponente, die Clare Goodwins Schaffen durchzieht, kommt in ihrer Rolle als Kuratorin dieser Ausstellung pointiert zum Ausdruck.

Auf den ersten Blick wirken die Blätter von Thomas Galler harmlos und dekorativ. Epigonale Allerweltsmalerei könnte man vielleicht sogar sagen. Sobald man aber weiss, aus welchem Kontext die Blätter stammen, wird die Sache hochbrisant auf: Tatsächlich sind die sechs Zeichnungen Teil einer grösseren Serie: «The Prison Drawins». Sie basieren auf Bildvorlagen, die Thomas Galler im Internet aufgespürt hat: Ihre Autoren sind Gefängnisinsassen, Massenmörder vom Kaliber eines Charles Manson. Thomas Galler hat diese Zeichnungen nicht nur ausgewählt, sondern mit grösster Sorgfalt kopiert und – wie bei der Geldwäscherei – auf diese Weise dubioses Bildmaterial aus zweifelhafter Hand für den Kunstkontext rehabilitiert.

Wie kleine Bollwerke wirken die auf dicke Holzträger gemalten Bilder von Isha Bøhling. Ihr Interesse gilt dem Zusammenspiel von Ordnung und Unordnung, dem Ornament und dem Muster. Bei Justin Hibbs, der direkt auf die Wand gearbeitet hat, fasziniert das Spiel zwischen Signal, Fläche und angedeuteter Räumlichkeit. Und Tim Renshaw hat sich auf eine raffinierte Mikromalerei spezialisiert. Feine Lasurschichten, Schicht um Schicht aufgetragen, spielen mit der Idee von Zeigen und Verbergen. Gegenständliche Allusionen, sie gemahnen an Fensterfronten oder Gittertore, untermauern diese Dialektik.

Distressed Geometry

By Tim Renshaw: Albrecht Durer’s famous print Melancholia of 1514 presents a seated angel in a room surrounded by geometric objects and measuring instruments. The figure is withdrawn and pays no attention to the perfected forms and tools of science that surround him. There is a view outside but he pays no attention and, besides, it is blocked by a creature who holds up a sign inscribed with the word ‘melancholia’.

Yves-Alain Bois sounds hardly more engaged than the angel when writes of looking at ‘…the dull portfolio of 15 variations on a single theme’, a work of geometric persuasion from the 1930’s. Rather than realising the promise of a new objectivity free from the vanity of subjectivity, (‘we felt personality to be burdensome and useless….’), what the ‘erasure of the artist as the bourgeois dominator of his materials’ produces, Bois contends, is, instead, ‘…the author as slave to the authoritarian system of rationalization that his fight was designed to combat’.

Peter Halley’s post-modern reading in his text, “The Crises of `geometry’, drives this point to an extreme: here idealised geometric forms terminate in a nightmarish vision. In the text Halley traces the intersections between a geometric aesthetic and the political. His claim is that the so-called ‘hard geometries of institutions’ have since give way to the so-called ‘soft geometries of deterrence’. In both his text and his imagery Halley paints a big simple picture: the artist as seer penetrates the veils of appearance to reveal the hidden truth of power. It perhaps takes a melancholic disposition to be wary of signs with such assured meaning.

Geometry, Robin Evans proposes, has been associated as much with idiocy as cleverness. He quotes a passage from Joseph Conrad’s The Secret Agent in which Stevie, a mentally disabled youth, is ‘… seated very good and quiet at a deal table, drawing circles: innumerable circles, concentric, eccentric, a coruscating whirl of circles that by their tangled multitude of repeated curves, uniformity of form, and confusion of intersecting lines suggested a rendering of cosmic chaos, the symbolism of a mad art attempting the inconceivable.’

Cosmic chaos has a certain seductive charm about it with its suggestion of liberating vision out from the enclosed interior space of the melancholic and out of the prison house of geometry. Both extremes of geometry when they reach their limit produce their own kinds of negative distress. In art and in life total chaos is no less easy to live with than total routine and repetition.

Putting the adjective ‘distressed’ before geometry feels a bit awkward, even wrong, since the associations produced by this term are ones that belong more to the world of human bodily emotions. Do geometries lead such troubled lives? The answer may be ‘yes’, but only if they have dispositions sensitive enough to registering disturbance and agitations from the milieu they inhabit. Can geometries behave like a seismograph, possessing capacities to detect and pick up tremors? These invisible forces may be strong or barely perceptible.  Either way a form can show signs that it is deviating from its own given norms and patterns of behaviour. Distress in life is unpleasant, but in an artwork it may provide the occasion for unpredictability to enter and begin its disruptive work. And what is disrupted is the predictability and regularity of determined form: what was once complete becomes undone and new pathways and lines of development find a release.

It is worth noting, however, that the geometer him or herself plays a hand in all of this. As Merleau-Ponty observed, releasing bounded form also depends on the maker’s capacity to see those forms not as ‘fixed and dead’ but ‘traversed by lines of force,’ shot through with ‘indefinite’ meaning possibilities and sense-directions. If geometries can seismographically register shocks and fluctuations, this is because the geometer attunes lines and surfaces and inaugurate a system that is both malleable and susceptible to disturbance. In the history of painting from the early twentieth century the motivation to un-compose forms and release them from the grip of predetermination has had a rich and turbulent history one punctuated as much by dead ends as by new horizons. The test and challenge is one of opening form to chaos and simultaneously crystallising new insights and structures from this wild amorphous vagueness.

Melancholics, prisoners and idiots are some of the company the artist geometer shares along the way and, perhaps unwittingly, they all form part of the geometer’s psychological disposition. One measure of geometries and the geometer’s distress is that no sooner has one arrived than the work of undoing begins all over again. 

Isha Bøhling  *1970 Watford, UK.
British/Danish lives and works in London.Studied BA Honours Degree Fine Art at University of Plymouth (1994-97) and Masters of Fine Art at Central St Martins, London (2001-02) Bøhling works in painting, sculpture, sound, music and curating and has shown extensively and internationally. Upcoming shows include the Whitechapel Open, 2015 London, ‘Between thought and Space’ at Dilston Grove, London. Bøhling was shortlisted for the East London Painting Prize in 2014, nominated for the artist residency at the Getty Foundation at the Siena Arts Institute in Italy in 2012 and represented the UK at the Gongju Biennial, South Korea 2006. She has exhibited in ‘Transit’ at The Recoleta museum, Buenos Aires, Argentina and ‘Mars Now’ Rua Sympatica, Sau Paulo, Brazil. Recent London shows include ‘Systems and Patterns’ The Whitechapel Gallery, ‘Crash Open’ Charlie Dutton Gallery, ‘Double Vision’ Lion and Lamb, and 'Dig Down in Time', ‘Please Write’ Posted and Man and Eve Gallery. US shows include ‘Twin Twin’ at Pierogi Gallery, New York and ‘8x8x8’ at the Soap Factory, Minneapolis. Other Juried shows of note include the Hunter Museum Tennesse USA and The Sioux City Art Museum. USA. Bøhling has also been a finalist in the John Moores 23 Painting Prize, Artsway (2003) and the Red Mansions Prize (2002)

Bianca Brunner *1974 in Chur, lives and works in Zurich.
She received her Master of Photography from the Royal College of Art in London (2007) Recent exhibitions include The Feeling of Things, BolteLang Gallery, Zürich (2014) SOME / THINGS, Proyectos Monclova, Mexico, (2014) Docking Station, Aargauer Kunsthaus, Aarau, (2014) Twisted Sisters: Reimaging Urban Portraiture, San Francisco City Hall (2014) and Museum Bärengasse, Zurich (2013) We Return and Meet Again, BINZ39, Zurich (2013) Uninhabitable Objects. Behausung zwischen Imagination und Realität, Bündner Kunstmuseum, Chur.

Patricia Bucher *1976, lives and works  in Zürich and Berlin
Studied Fine Arts at ZHdK in Zurich and at the School of  Visual Arts NY.
Recent solo shows include 'nomad/homeland', Wallhouse #2, Groningen (2014) 'Fantastisch', Bomb Gallery, Mostar (2014) 'I need you to elevate me here', secondhome, Berlin (2012) 'Schlachtenpanorama', Manor Kunstpreis, Kunstmuseum Luzern (2011) Selected group shows include 'Sich ein Bild machen' Städtische Galerie, Waldkraiburg (2014) 'Keine Systeme', Black Box, Aarau (2014) 'Auswahl 13', Aargauer Kunsthaus, Aarau (2013). In Nov 2015 Bucher will have a solo presentation (with Martin G. Schmid) at Atelier Wilhelmstrasse 16, Stuttgart. 
Since 2013 Bucher teaches at the Schule für Gestaltung Aargau

Thomas Galler *1970 Baden, lives and works in Zurich
His works have been shown in numerous exhibitions including Aargauer Kunsthaus, Fotomuseum Winterthur, Kunsthaus Zürich, Kunstmuseum Luzern, Kunstmuseum Bern, Centre Culturel Suisse Paris, C/O Berlin, Migros Museum für Gegenwartskunst, Zurich, MNAC National Museum of Contemporary Art Bucharest, MOBY, Museums of Bat Yam Tel Aviv and Museum on the Seam, Jerusalem. Upcoming shows include Beyond Borders, Beaufort, Belgium, On Remote Control, Lothringer13 Halle, Munich, Bright Shadow, The Morgue, Chelsea College of Arts, London. Walking trough Baghdad with a Buster Keaton Face and Various Fires and Four Running Boys are two artist books published by edition fink, Zurich

Clare Goodwin *1973 Birmingham, lives and works in Zürich, Switzerland since 2001.
Studied painting at Winchester School of Art (1993-1996) and the Royal College of Art (1996-1998) Recent solo shows include 'Broken Parallels, Karin Sachs Gallery Munich (2014) Bradfords Jolly, Christinger De Mayo Gallery, Zürich (2014) Unforced Errors, CGP London (2013) Kunsthalle Winterthur (2012) Selected group shows include the Birmingham Show, Eastside Projects (2015) 'Say it in Words', Coleman Project Space, London (2014)The New International, Galeria Pilar, Sao Paulo (2014) Trudelhaus Baden (2014) Forthcoming solo shows include 'The Museum of the Unwanted, Kunst Museum Olten (2015) and Centre PasquArt, Biel (2016) Alongside her practice Goodwin curates exhibitions and is co-founder of K3 Project Space, Zürich. Goodwin teaches at the F+F School for Art and Design, Zürich.

Justin Hibbs * 1971 UK, lives and works in London.
Studied at Central St. Martins, London (1991-94) Solo shows include PARA/SITE (2013) and Secondary Modern (2010) at Christinger De Mayo gallery, Zurich; Altneuland (2007) Lucy Mackintosh Gallery, Lausanne, Switzerland; Metroparadisiac (2006) and I'll Wait for you (2005) at the One in the Other Gallery, London. Selected group exhibitions include Pencil/Line/Eraser (2014) Carroll / Fletcher, London; Superstructures (2013), Arronitz Arte, Mexico City; Oh My Complex, Kunstverien Stuttgart, Germany (2012); Dawnbreakers (2010) Hansard Gallery, Southampton and the Jerwood Drawing Prize, London (2010). His curatorial projects include Misfits (2010) at Galerie DS Contemporary Art, Belgium; Working Space I and II (2008) at the University of the Arts Gallery, London and Lucy Mackintosh Gallery respectively; and News from Nowhere (2005) at Lucy Mackintosh Gallery. Forthcoming projects include a solo exhibition at the Carroll/Fletcher Gallery, London in June 2015. 

Vanessa Jackson *born 1953 Peaslake, UK, lives and works in London. 
Educated at St Martins School of Art and the Royal College of Art. Jackson has shown nationally and internationally. Recent shows have included “Rough Cut and Faceted” a solo show with Marcelle Joseph Projects and a three person show at Rook and Raven, “Abstract Geometry “ (2014)  Solo shows have included the North House Gallery, Manningtree, CGP London and Sadler’s Wells Theatre. Her practice has been included in “Painting”, Documents of Modern Art,Whitechapel, edited by Terry Myers, and Contemporary British Women Artists in their own words, edited by Rebecca Fortnum.Jackson was a participant in the ICA talk, The Trouble with Painting”. Jackson has edicated 35 years of lecturing as Head of Painting at Winchester School of Art, and then Research and MA tutor at the Royal College of Art.Most recently Senior Tutor at the Royal Academy Schools London.  She is presently chair of the Abbey Council and a member of the British School at Rome Fine Art Faculty.

Sophie Michael *1985 London, lives and works in London. 
Michael studied sculpture at Slade School of Fine Art (2004-2008) and fine art at the Royal Academy Schools (2009-2012). She received The Arts Bursary of the British School at Athens 2012-13; a grant from The Elephant Trust in 2013, and 'The Artist’s Cut' commission 2014-15, a Northern Film & Media initiative in partnership with BALTIC Centre for Contemporary Art. Michael’s work has recently been screened at Sunday Art Fair, London (2014); BALTIC Centre for Contemporary Art, Gateshead (2014), 27th Images Festival, Toronto (2014); 30th Hamburg International Short Film Festival (2014), Tate Modern (2013), and on www.fandor.com, US/Canada (ongoing). Alongside her practice she co-runs Watch It gallery with Andrew Munks, a self funded exhibition space in their house. Michael is represented by Seventeen Gallery in London.

Tim Renshaw  *1964 Brighton, lives and works in London.
Studied Fine Art at Leeds Polytechnic and Chelsea School of art and Design. Solo shows include ‘House in the Shape of a Stretcher’ Five Years, London (2011) ‘Images in the Vaguest Sense’ V22, London (2006). Recent group exhibitions include ‘John Moores’, Liverpool (2014) ‘Hidden’ WWP, Leeds (2014). Renshaw organises exhibitions with the group Outside Architecture recent projects include ‘One and One and One’ CGP, London, K3 Project Space, Zurich (2012) ‘Interior Life’ Herbert Read Gallery (2010). Renshaw Teaches at University of Reading

Kunst über Mittag / Art@Lunch Freitag, 20. März 12.30 h
Kunst über Mittag / Art@Lunch Donnerstag, 23. April 12.30 h   
«After Constructivism» Sonntag 29. März 12 h
Sabine Schaschl, Direktorin / director Museum Haus Konstruktiv Zürich & Professor Brandon Taylor, Southampton / Oxford University, unterhalten sich über das Erbe und die Zukunft der konstruktiven Kunst / in conversation about the legacy and the future of Constructivism.
Familienbrunch / Family Brunch 11 h