Vorschau

Istvan Balogh – «Konfabulation»

29. April bis 7. Juli 2018

Für den Frühling ist eine installative Einzelausstellung mit dem Künstler Istvan Balogh (geb. 1962) in Planung. Der in Bern aufgewachsene Zürcher mit ungarischen Wurzeln interessiert sich für Psychologie und für Gesellschaft, für Menschen und ihren Umgang mit der Kunst oder für die Reibungen und Friktionen, die zwischen Kunst und Alltag entstehen. In seinem Video «Fräulein» zB lässt er ein junges kaugummikauendes Mädchen aus Arthur Schnitzlers «Fräulein Else» lesen. Im Zentrum der Inszenierung im Kunstraum (die Videos und Fotografien umfasst) werden zwei Videoarbeiten stehen: Die eine kreist um eine absurde Begegnung in einem Kunstmuseum, bei der zweiten handelt es sich um das mitreissende Videoporträt eines Exilungaren, der sich aus Kunstgegenständen eine eigene von nostalgischen Erinnerungen durchwirkte Welt geschaffen hat.

 

Vernissage Samstag 28. April 

www.istvanbalogh.net


«50 Jahre Trickfilmverband»

30. August bis 16.September

Nach der Sommerpause steht einmal mehr eine Kooperation mit dem Festival für Animationsfilm FANTOCHE auf dem Programm. Während der Festivalswoche im September windet eine Ausstellung dem heimischen Animationsfilm ein Kränzchen. Diese Ausstellung – zum 50. Jubiläum des Trickfilmverbandes GSFA (groupement suisse du film d’animation) – wird als Kooperation zwischen dem Kunstraumteam und dem GSFA entwickelt. Originalmaterial – Skizzen, Modelle, Kulissen – von ca. 25 AnimationsfilmerInnen wird in einem szenografisch ansprechenden Kontext präsentiert und von einer Auswahl an filmischen Meilensteinen auf Monitoren begleitet. In Workshops begegnen sich Animationskünstler und Publikum auf Augenhöhe. Ein Programm für Schulen wird ausgearbeitet.

swissanimation.ch


«Raumgeschichten»

20. Oktober bis 23. Dezember

Für gewöhnlich hängt Kunst – so zumindest das Klischee – an der Wand. Nicht so in der Ausstellung «Inner Space– Outer Space», die im Spätherbst eröffnet werden wird. Da drängt alles in den Raum. Aus Zeichnungen werden Landkarten mit einer ganz eigenen Topografie, aus Malerei in subtiler Farbigkeit gestaltete Räume. Diese füllen sich mit Sprache, Erinnerung und Ideen. Der poetische Raum wird zum gesellschaftlichen Raum.